Die List

Im Herzen Hannovers befindet sich der charmante Bezirk List. Der sehr grüne und elegante Stadtteil gilt als einer der beliebtesten Wohnorte und wird vor allem von vielen Familien bevorzugt.

Was ist eigentlich die List?

Was ist eigentlich die List?

Nur wenige Schritte vom Hauptbahnhof und damit auch vom Zentrum entfernt, findet man die wunderschöne List. Das bereits im Mittelalter bestehende Bauerndorf, hat sich zu einer Lieblingsgegend der Hannoveraner entwickelt. Den Namen hat der Bezirk seiner Lage zu verdanken, denn in der Vergangenheit wurde mit dem Begriff ‚‚List‘‘ ein Ort bezeichnet, der am Waldrand liegt. Diesem Gedanken folgend, grenzt der Stadtteil bis heute im Südosten an dem Stadtwald Eilenriede, dem grünen Herzen Hannovers.

Aber wie verwandelte sich das kleine Dorf in einen Stadtteil mit über 43.584 Einwohnern (vgl. Bohlius/Leonhardt 2004)?

Aber wie verwandelte sich das kleine Dorf in einen Stadtteil mit über 43.584 Einwohnern (vgl. Bohlius/Leonhardt 2004)?

Mitte des 19. Jahrhunderts begann die städtische Besiedlung mit der Errichtung der Kasernen rund um den Welfenplatz. Wenige Jahre später rückte Hannover immer näher mit seiner Wohnbebauung an das Dorf heran. Außerdem bevorzugten viele Unternehmen den kleinen Ort, welcher damals noch freie Flächen bot. Ein neuer Bezirk mit außergewöhnlichem Stil und besonderen Ornamenten an den Fassaden der Häuser entstand binnen weniger Jahre (vgl. Estermann/Walther 1981). Die Industrialisierung zusammen mit der damit ausgelösten Nachfrage nach Wohnungen trugen dazu bei, dass im Jahr 1891 die List nach Hannover eingemeindet wurde.

 

Heutzutage...

Heutzutage...

Ein eleganter Stadtteil, bekannt für seine stilvolle Lister Meile und gleichzeitig gemütliche Atmosphäre, beliebt bei Jung und Alt – die List bieten jedem Platz, egal ob man ein Glas Wein trinken möchte oder gerne shoppen gehen würde. Außerdem sind noch weltbekannte Traditionsunternehmen wie Bahlsen und Pelikan hier noch angesiedelt.

Die List glänzt mit einem eigenen Kulturleben. So sind zum Beispiel das Theater in der List sowie das Kulturzentrum Pavillon erwähnenswert. Für den kleinen und großen Hunger wird auch rundum gesorgt. So kann man neben dem Kulturzentrum Pavillon lecker Essen gehen und gleichzeitig den grünen Park am Weißekreuzplatz erblicken, wo im Übrigen oft Yoga Stunden angeboten werden. Möchte man lieber ‚‚tiefer‘‘ in die List gehen, so kann man das Treibhaus entdecken, das mehr als 30 Jahre seine Gäste mit leckeren Speisen und einem mediterranen Flair überzeugt.

Literaturverzeichnis:

Ernst Bohlius, Wolfgang Leonhardt (2004): Die List – 700 Jahre Umschau aus der Dorf- und Stadtteilgeschichte. Norderstedt
Karl-Heinz Estermann, Ernst Walther (1981): Chronik Vahrenwald (1183–1981). Hannover

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Dann können wir euch auch unsere Publikation “Linden: Vom Dorf zum trendigen Stadtteil.“ empfehlen, in der euch die damalige Auszubildende Laura Körner durch das bunte Viertel führt. Viel Spaß und bis zum nächsten Mal!

 

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