Unser Hannover – Altstadtschätze

In der Altstadt könnt ihr das historische Hannover erkunden. Schlendert durch die kleinen Gassen zwischen alten Fachwerkhäusern und Backsteinbauten. Entdeckt dabei kleine Boutiquen, Galerien, Restaurants, Cafés und Kneipen. Auf eurer Tour kommt ihr an vielen Sehenswürdigkeiten und versteckte Altstadtschätze vorbei. Die beliebtesten Ausflugsziele stellen wir euch heute in unserem Blog vor.

Backsteingotik

Backsteingotik

Marktkirche St. Georgii et Jacobi: Schon von weitem könnt ihr den 98m hohen Glockenturm über den Dächern der Stadt sehen. Die Marktkirche ist die älteste der drei Pfarrkirchen in Hannovers Altstadt. Aus rotem Backstein und Sandstein erbaut, besteht sie aus einem dreiteiligen Kirchenschiff. Setzt euch auf eine der Bänke und lasst den Innenraum der Kirche auf euch wirken. Auf der Tür des Haupteinganges ist ein zweistämmiger Lebensbaum menschlicher Grundsituationen zu sehen, in denen auch Szenen der unmittelbaren deutschen Vergangenheit mit Galgen, Panzern und brennenden Häusern eingearbeitet sind.

Vierkirchenblick: Stellt euch auf das symmetrische Kreuz an der Ecke Kramerstraße, Knochenhauerstraße und hebet den Blick. Nun könnt ihr die Kirchtürme der Kreuzkirche, Neustädter Kirche, Aegidienkirche und Marktkirche sehen.

Regierungssitze

Regierungssitze

Altes Rathaus: Neben der Marktkirche steht das Alte Rathaus der Stadt. Es ist ein eindrucksvoller Backsteinbau mit kunstvollen Giebeln, Bogenfenstern und in steingehauenen Fürstenbildnissen und Wappen. Heute beherbergt es unter anderem das Standesamt.

Leineschloss:  Bis 1689 wurde auf dem Schlossgelände ein Kloster mit Hoftheater und Opernhaus erbaut. 1816 wurde dann mit dem erneuten Umbau zum Leineschloss begonnen. Dabei entstand der vorspringende Wintergarten am Leineufer, der heute das Büro des amtierenden Landespräsidenten ist. 1943 wurde es bei Luftangriffen in nur 10 Minuten fast vollständig zerstört. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Schloss wieder aufgebaut und für den Landtag passend umgebaut. Ab 1962 ist das Leineschloss das Zentrum der niedersächsischen Landesregierung.

Leibniz ganz nah

Leibniz ganz nah

Oscar-Winter-Brunnen: Auf dem Holzmarkt steht der Brunnen, der zum 100-jährigen Jubiläum der Oscar Winter Eisenwarengroßhandlung erbaut wurde. Er ist ein Gemeinschaftwerk von sechs Künstlern, der 1896 eingeweiht wurde. 1914 wurde er nach einem Fuhrwerksunfall saniert und teilweise umgebaut. In das schmiedeeiserne Gitter ist ein Wunschring eingelassen, der beim Drehen seine Wunschkraft entfaltet. Mögen eure Wünsche in Erfüllung gehen.

Leibniz-Haus: Ab 1698 lebte Gottfried Wilhelm Leibniz in Hannover, um die herzogliche Bibliothek zu leiten. Das ursprüngliche Wohnhaus stand einige Meter entfernt, wurde aber im zweiten Weltkrieg zu stark zerstört, sodass die Fassade 1981-1983 an einem neuen Gebäude am Holzmarkt rekonstruiert wurde. Heute dient es als Gäste- und Veranstaltungshaus der hannoverschen Hochschulen und beherbergt eine Ausstellung über das Leben und Wirken von Leibniz.

Historisches Museum: Hier könnt ihr auf eine Reise durch die Stadtgeschichte von Hannover gehen. Dabei wird die Entwicklung von der mittelalterlichen Siedlung zur fürstlichen Residenzstadt, zum Industriestandort bis hin zur weltweit bekannten Messestadt erlebbar gemacht. Außerdem erfahrt ihr alles über das Leben auf dem Lande vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Sonderausstellungen und zahlreiche Veranstaltungen ergänzen das Angebot.

Kreuzkirchenviertel

Kreuzkirchenviertel

Ballhofplatz: Der Ballhofplatz ist das Herz der Altstadt und lädt mit den zahlreichen umliegenden Cafés, Kneipen und Restaurants zum Verweilen ein. Hier könnt ihr im Sonnenschein eine Auszeit genießen. 1664 wurde der Ballhof als Sporthalle eingeweiht und diente später auch als Versammlungshalle. Heute wird er als Spielort des Jungen Schauspielhauses Hannovers genutzt. Ein Blick in den Veranstaltungskalender lohnt sich. Außerdem finden auf dem Vorplatz viele kleinere Veranstaltungen wie Tango-Abende statt.

Kreuzkirche: Die Kreuzkirche wurde 1333 eingeweiht, veränderte aber durch zahlreiche Um- und Anbauten ihr Erscheinungsbild mit den Jahren. Während des zweiten Weltkrieges wurde sie stark beschädigt und in den 1950er Jahren wieder aufgebaut.  Im Inneren findet man ein Altargemälde von Lukas Cranach dem Älteren.

Der Goldene Winkel: Da Hannover nach dem zweiten Weltkrieg sehr stark zerstört war, musste die Stadt fast komplett neu aufgebaut werden. So wurde eine Modellsiedlung an der Kreuzkirche erbaut, um einen Ersatz für die zerstörten Altstadthäuser zu schaffen. Der Goldene Winkel wurde neu eingeteilt und kleine Wohninseln in der Innenstadt geschaffen.

Kramerstraße: Wer zum Abschluss noch ein Andenken oder Geschenk aus Hannover besorgen möchte, sollte die Kramerstraße besuchen. Hier gibt es kleine, ausgefallene Geschäfte, die zum bummeln, bestaunen und kaufen einladen. Lasst euch inspirieren. 

 

Veranstaltungstipps

Veranstaltungstipps

Bio Bauernmarkt: Jeden Donnerstag findet auf dem Hanns-Lilje-Platz an der Marktkirche von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr der Bio Bauernmarkt statt. Dort könnt ihr euch mit Gemüse, Backwaren und Blumen für die Stadterkundungen eindecken.

Altstadt-Flohmarkt: Immer Samstags bauen die Händler entlang des Hohen-Ufers ihre Verkaufsstände auf. Dann könnt ihr von 8 bis 16 Uhr schlendern, schauen und feilschen. Dort gibt es Kunst und Kitsch, Trödel und Kram in außergewöhnlicher Lage zu kaufen. (von April bis Oktober)

4. Hannoversches Bierfest: Vom 13. bis 15. Mai 2016 findet das 4. Bierfest rund um die Marktkirche statt. Dort könnt ihr einen Querschnitt durch die nationale und internationale Braukunst erleben. Auch für Speisen und Unterhaltung ist gesorgt.

Klassik in der Altstadt: Im historischen Ambiente zwischen Marktplatz, Historischem Museum und Kreuzkirche treten junge Künstler vom 08. Juli bis zum 23. Juli 2016 auf. Sie spielen neue Werke und lassen traditionelle Stücke in neuem Gewand erklingen. Ganz ungezwungen ist jeder eingeladen zuzuhören, Kaffee zu trinken oder neue Leute kennenzulernen.

Kulinarische Tipps - Restaurants

Kulinarische Tipps - Restaurants

Markthalle: Die Markthalle lädt mit den frischen Lebensmitteln, exklusiver Feinkost und internationalen Speisen zum Schlendern und Verweilen ein. Genießt eine Auszeit im geschäftigen Treiben an einem der zahlreichen Stände im Bauch von Hannover.

Hof:geflüster: Ein Ort der Begegnung in Hannovers Altstadt. Von früh bis spät lädt das Hof:geflüster zu einem netten Treffen mit Freunden oder einem kleinen Snack für zwischendurch ein.

Kilimanjaro: Ihr möchtet andere Kulturen und Küchen kennenlernen? Dann kostet die afrikanische Küche bei einem Besuch im Kilimanjaro. Hier könnt ihr Spezialitäten aus dem Senegal kosten.

Aresto: Wer gerne mediterrane Küche und einen guten Wein mag, kann im Aresto vorbei schauen. Im Sommer könnt ihr auf der Terrasse einen schönen Blick auf die Leine und das Leineschloss genießen und vielleicht einen Landtagsabgeordneten beim Essen treffen.

Kulinarische Tipps - Cafés und Kneipen

Kulinarische Tipps - Cafés und Kneipen

Glücksmomente: Hier kann man sich von dem verspielten Ambiente verzaubern lassen und Kaffee und Kuchen bei einem netten Gespräch mit der Freundin genießen. Wohnaccessoires, Porzellan und Backzubehör werden ebenfalls zum Verkauf angeboten.

Teestübchen: Seit 1970 kann man im Teestübchen feinste Teesorten und Kaffeespzialitäten, sowie köstliche, selbstgebackene Kuchen genießen. Innen bietet das Stübchen eine gemütliche und einzigartige Atmosphäre, die sogar unter Denkmalschutz steht.

Craft Bier Bar: Das umfangreiche Sortiment aus 24 Fassbieren und 100 Flaschenbieren lässt das Herz eines jeden Bierfans höher schlagen. Die Biersorten kommen aus 15 verschiedenen Ländern, in denen sie mit handwerklichem Geschick gebraut werden. Zum Wohl!

Brauhaus Ernst August: Hier könnt ihr ein selbstgebrautes „Hannöversch“ (Bio-Bier) bei deftigem Essen genießen und gleichzeitig Livemusik erleben. Mittwochs ist Disco-Fox-Party, am Wochenende Livemusik und sonntags Singleparty.

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