Ausflug in die Herrenhäuser-Privatbrauerei

Am 20.10.2015 haben wir, die Auszubildenden Hotelfachleute des Kastens Hotel Luisenhof, gemeinsam mit Herrn Tokarski und Frau Oberheide aus unserer Veranstaltungsreservierung, einen Ausflug in die Herrenhäuser-Privatbrauerei Hannover unternommen.

Geschichte der Privatbrauerei

Geschichte der Privatbrauerei

Gegen 17:45 Uhr trafen wir uns gemeinsam vor der Brauerei in der Nordstadt von Hannover. Die Herrenhäuser Brauerei in Hannover wurde im Jahre 1868 gegründet. In 140 Jahren hat es die Brauerei geschafft eine traditionsreiche und gleichzeitig innovative Privatbrauerei zu werden. Die Marke Herrenhäuser bietet viele verschiedene, sehr beliebte Biersorten an. Unter anderem das Premium Pilsener, das Herrenhäuser Spezial, was eine gute Alternative zu dem feinherben Premiumbier ist, das Alster, das Weizen, das Icebeer und das Lüttje Lage Bier. Besonders beliebt in der Region und ein lustiger Spaß für Leute von weiter weg ist die Art und Weise, wie man das Lüttje Lage Bier trinkt.

Lüttje Lage

Lüttje Lage

Das Lüttje Lage Bier ist ein obergäriges Schankbier und wird in Kombination mit einem Schnaps in zwei getrennten Gläsern auf einmal getrunken. Dazu braucht es natürlich die richtige Technik und Fingerfertigkeit. Noch besonders und sehr interessant ist das Icebeer. Mit dem speziellen Brauverfahren wird durch Frosten auf minus drei Grad Celsius ein besonders mildes Bier hergestellt. Bitterstoffe aus dem Hopfen binden sich dabei an die Eiskristalle und werden herausgefiltert. Nach dem Vortrag wurden wir weiter in die Produktionshalle geführt, in der man sehen konnte, wie einzelne Bestandteile des Bieres hergestellt und zusammengesetzt werden. Uns wurde erklärt, wie aus Getreide Malz hergestellt und daraufhin geschrotet wird. Das Getreide wird in 40 Grad Celsius heißes Wasser hinzugegeben, sodass die Maische entsteht. Es erfolgt eine sogenannte Verzuckerungsrast, bei welcher Enzyme die Stärke aus dem Malz in Malzzucker verwandeln.

Bier brauen

Bier brauen

Nachgüsse mit heißem Wasser führen dazu, dass der Malztreber von der Würze getrennt wird. Die entstehende Würze wird in einer Kochpfanne mit Hopfen gekocht und landet zuletzt als Flüssigkeit in einen so genannten Kühler. Die Flüssigkeit wird dort auf die optimale Gärtemperatur abgekühlt und es wird je nach Biersorte die passende Hefekultur zugegeben. Die Hefe ist der Grund, dass der Zucker zu Ethanol und Kohlenstoffdioxid wird. Das Gas bleibt zum Teil im fertigen Bier unter Druck in Kohlensäure gebunden. Nachdem uns diese Prozesse detailliert erklärt und gezeigt wurden, brachte man uns mit Hilfe eines Fahrstuhls in den Keller der Brauerei. Uns wurde erklärt, dass in den riesigen Lagertanks im Keller die Nachgärung stattfindet. Das bedeutet, dass der vorhandene Zucker in Alkohol umgewandelt wird.

Lagertanks

Lagertanks

Die Lagertanks stehen unter Druck, somit kann das entstehende Kohlenstoffdioxid nicht entweichen und die Kohlensäure im Bier wird gebunden. Je nach Biersorte dauert die Nachgärung zwei Wochen bis drei Monate. Durch die Lagerung entsteht zudem die Reife und der Geschmack des Bieres. Als nahezu letzte Zwischenstation unserer Rundführung kamen wir an der Abfüllung der Brauerei vorbei. An diesem Ort kommt das Bier in die Flaschen und wird mit dem Herrenhäuser Emblem bedruckt. Leider war es zu der Zeit schon ein wenig spät, weshalb die Fertigung der Etiketten nicht mehr eingesehen werden konnten. Uns wurde erklärt, dass die Herrenhäuser Privatbrauerei eine maximale Produktion von 40.000 Flaschen pro Tag fertig in den Umlauf bringen kann. Realistisch umsetzbar sei jedoch eine Zahl von ca. 30.000 Flaschen pro Tag.

 

 

 

Bierverköstigung

Bierverköstigung

Der letzte und somit krönende Abschluss unseres Ausfluges war dann die Bierverköstigung. Hierbei wurden uns ausgewählte Biere des Herrenhäuser Regiments zur Auswahl gestellt, die wir gemeinsam und gemütlich bei einem Schmalzbrot genießen durften. Ein perfekter Abschluss für die Brauereibesichtigung mit einem entspannten Ausklang in geselliger Runde.

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