Azubi-Blog – Jacob Wöhler und sein Werdegang in der Ausbildung

In der 26. Auflage des IHK Ausbildungsmagazins „Schule – und was dann?“ gibt Jacob Wöhler, 22, Auszubildender im 3. Lehrjahr, ein Interview und erzählt über den Ablauf seiner Ausbildung, darüber wie sein Weg in die Hotellerie entstanden ist und was die Ausbildung für ihn so besonders macht. Die ungekürzte Version findet ihr hier im Blog. Viel Spaß beim Lesen!

Die vielen Facetten der Ausbildung

Die vielen Facetten der Ausbildung

Welche Aufgaben übernimmst du während deiner Ausbildung?

Während der Ausbildung durchlaufe ich unterschiedliche Abteilungen. Ich arbeite viel im Servicebereich aber auch an der Rezeption, im Housekeeping, in der Küche oder in der Verwaltung. Dadurch kann man einen sehr guten Blick dafür bekommen, wie abhängig die einzelnen Abteilungen voneinander sind.

Was macht dir in deiner Ausbildung besonders Spaß?

Am liebsten arbeite ich im Service, also im à la carte Restaurant oder in der Bar. Aber auch bei Veranstaltungen im Bankett bin ich sehr gerne mit dabei. Ich mag die Nähe zum Gast total gerne und insbesondere, dass es in der Abteilung niemals langweilig ist und man ständig neue Menschen kennenlernt.

Der Weg zum Hotelfachmann

Der Weg zum Hotelfachmann

Welche schulischen Voraussetzungen musstest du für die Ausbildung mitbringen?

Die Ausbildung zum Hotelfachmann kann man mit jedem Schulabschluss starten. Es war für mich aber schon nützlich, dass ich in manchen Fächern besonders gut war. Dass ich gut englisch sprechen kann, ist vor allem an der Rezeption oder im Service sehr hilfreich. Allgemein sind Fremdsprachenkenntnisse immer von Vorteil.

Wie bist du auf den Ausbildungsberuf aufmerksam geworden?

Seit jeher bin ich ein unglaublicher Fan vom Reisen und mit einer Ausbildung in der Hotellerie steht einem die Welt offen. Außerdem bin ich selbst ein bisschen vorbelastet, da meine Eltern einen Gastronomiebetrieb besitzen und ich da seit meinem 14. Lebensjahr mitgewirkt habe (lacht). Ich wollte mich aber nicht nur auf die Gastronomie festnageln, sondern einen Beruf lernen, wo ich die Hotel- und Gaststättenbranche in all ihren Facetten kennenlernen kann.

Erwartungen an die Ausbildungszeit

Erwartungen an die Ausbildungszeit

Hast du im Vorfeld Praktika absolviert?

Ich habe mich um Ausbildungsplätze bei Hotels in Hamburg und Berlin beworben, in Hamburg habe ich anschließend auch probegearbeitet. Um wirklich sicher zu sein, dass die Ausbildung das Richtige für mich ist, habe ich mich im Kastens Hotel Luisenhof für ein Praktikum beworben, jedoch ohne die Intention hier meine Ausbildung zu absolvieren. Als mir dann allerdings ein Ausbildungsplatz angeboten wurde, habe ich mich dazu entschieden in der Nähe meiner Familie und Freunde zu bleiben. Die Entscheidung habe ich nicht bereut.

Du bist ja schon am Ende des dritten Lehrjahres, was hast du dir für die Ausbildungszeit gewünscht? Haben sich deine Erwartungen erfüllt?

Durch die Corona Pandemie ist natürlich einiges an Arbeitszeit weggefallen, was ich sehr schade finde. Letzten Endes habe ich dennoch super viel gelernt und auch viel Verantwortung übernommen. Ich wurde vom gesamten Team und den Ausbildungsleitern sehr gefördert und habe einen Blick für das „große Ganze“ erhalten. Genau das habe ich mir
auch von der Ausbildung zum Hotelfachmann erhofft.

Perspektiven nach dem Abschluss

Perspektiven nach dem Abschluss

Gibt es Möglichkeiten der Fort- bzw. Weiterbildung?

Ja, im zweiten Lehrjahr hat man die Möglichkeit in der Berufsschule den IHK zertifizierten Barkeeper zu machen. Die Chance habe ich auch genutzt. Man lernt sehr viel Wissenswertes über Spirituosen, Cocktails und deren Zubereitung.

Was wünscht du dir für die Zeit nach deiner Ausbildung?

Mit dem Abschluss zum Hotelfachmann möchte ich die Welt erkunden! Ich möchte in verschiedenen Ländern arbeiten, bspw. als Barkeeper, unterschiedliche Kulturen kennenlernen und viel von der Welt sehen.

Persönlichkeitsentwicklung durch die Ausbildung

Persönlichkeitsentwicklung durch die Ausbildung

Wie kannst du privat nutzen, was du in deiner Ausbildung lernst?

Tatsächlich mache ich in meiner Freizeit selber total gerne Cocktails für meine Freunde, da wende ich dann direkt das Gelernte an. Außerdem habe ich in Sachen Menschenkenntnis wirklich einiges an Erfahrung dazugelernt, was mir auch im Privatleben hilft, Menschen einzuschätzen.

Wie hast du dich während der Ausbildung persönlich verändert?

Durch die Ausbildung im Kastens Hotel Luisenhof bin ich wesentlich eigen- und selbstständiger geworden. Ich habe gelernt viel Verantwortung zu übernehmen und bin durch die Arbeit auch belastbarer geworden. Am besten finde ich aber, dass ich mit meinen Kollegen eine zweite Familie dazubekommen habe. Wir unternehmen auch oft privat und nach dem Feierabend etwas gemeinsam. Das macht die Zusammenarbeit umso schöner.

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